Shatterheart – Infernal Symphony

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,6/10

„Infernal Symphony“ bewegt sich mühelos zwischen symphonischer Erhabenheit, Power-Metal-Drive und dunkleren Gothic-Anklängen

OK, das sind große Worte. Das da durchaus etwas dran ist, haben Shatterheart bereits mit der EP „Ground Turns To Dust“ gezeigt. Die schwedische Symphonic / Power Metal Band mit griechischer Sängerin stammen aus Göteborg, der Metal Hochburg des skandinavischen Landes. Gegründet wurde die Band 2023. Es dauerte jedoch bis zum Herbst 2024 das Lineup zu komplettieren. Im Mai 2025 wurde die bereits erwähnte EP veröffentlicht, mit drei Songs. Auf dem nun erschienen Debüt-Album „Infernal Symphony“ kann man diese gemeinsam mit sieben neuen Songs hören. Wurde die EP von der EP noch selbst veröffentlicht, erscheint das Album auf dem spanischen Label Art Gates Records.

Mit „Afterlife“ Setzen die Schweden genau da fort, wo sie auf der EP aufgehört haben. Knallender Power Metal mit symphonischen Einflüssen. Der Gesang von Alicke Kostopoulou versprüht ein angenehm klingendes Rock-Flair, während die Riffs im Hintergrund wummern. Johan Bergman zelebriert ein erstes Gitarren-Solo, im Wechsel mit Keyboarder Daniel Lyngsaa Larsson. Bei „Nightchild“ braten die Gitarren noch intensiver. Dazu sorgt Schlagzeuger Olle Bengtsson für den rhythmischen Unterbau. Die nächsten beiden Songs „No Rest“ und „A Shattered Heart“ kennen wir bereits von der EP „Ground Turns To Dust“. Zu „Betreyal“ haben Shatterheart im vergangenen Oktober bereits ein Video veröffentlicht. Eingeleitet wird die Midtempo-Hymne von Keyboard-Klängen. Aber keine Angst auch hier knallen bald die Gitarren-Riffs. Synthie-Spielereien leiten ein „The Ghosts Remain“ bevor Gitarre´, Bass und Schlagzeug lautstark übernehmen. Alicke singt mit in einer angenehm tieferen Stimmlänge. Teilweise wechselt sie auch in einen etwas raueren Sprechgesang.  Zur Krönung ertönt ein weiteres starkes Gitarren-Solo. Wer bei „Raging Storm“ einen harten schnellen Song erwartet hat sich getäuscht. Stattdessen hören wir eine Metal-Hymne im Midtempo-Bereich. Mit klarem und eingängigem Gesang. „Forever Will Last“ ist eine besinnliche Ballade, die zum Träumen einlädt, mit viel Keyboard-Teppichen, akustischen Gitarren und elfenhaftem Gesang. Kurz vor Schluss folgt der Titelsong „Ground Turns To Dust“ der Debüt-EP. Den Abschluss bildet das elfeinhalbminütige Monumental-Werk „Infernal Symphony“. Zunächst sind Windgeräusche und Keyboards zu hören. Trommeln setzen ein. Dann folgt ein Riff-Gewitter. Die Keyboards und Chorusse sorgen für sehr viel Epik. Alicke Kostopoulou startet mit ruhigem Gesang, der später kraftvoller wird. Schnelle harte Passagen wechseln sich ab mit besinnlichen Abschnitten. Beeindruckend ist die stimmliche Vielfalt der Sängerin, von tiefen Tönen bis zum Sopran beherrscht sie einfach alles. Später folgt ein Hochgeschwindigkeits-Gitarren Solo. Das ist der krönende Abschluss des Albums.

Was Shatterheart auf „Ground Turns To Dust“ bereits angedeutet hatten, bestätigt sich auf „Infernal Symphony“ vollumfänglich. Die Band ist eine ernstzunehmende Größe im symphonischen Power Metal. Und auch, wenn ich mich wiederhole, Die „Power“ wird großgeschrieben. Die Synthies und Keyboards sind zwar stets präsent, kleistern den Sound jedoch nicht zu. Aber das Aushängeschild ist ganz klar Sängerin Alicke Kostopoulou. Auf die weitere Entwicklung von Shatterheart darf man sicherlich gespannt sein.

Shatterheart – Betrayal: https://youtu.be/GnfJ1H0PL_4?si=fAvWcrPRBDk3mcC8

Lineup:

Johan Bergman – Guitars
Alicke Kostopoulou – Vocals
Olle Bengtsson – Drums
Jonathan Strand – Bass
Daniel Lyngsaa Larsson – Keyboards

Label: Art Gates Records

VÖ: 06. Februar 2026

Spieldauer: 51:18

Titelliste:

  • Afterlife
  • Nightchild
  • No Rest
  • A Shattered Heart
  • Betrayal
  • The Ghost Remains
  • Raging Storm
  • Forever Will Last
  • Ground Turns To Dust
  • Infernal Symphony

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