Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,8/10
Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die erste EP „Fill Your Grave“ der finnischen Metal Band Mourning Wood veröffentlicht. Stimmt nicht ganz, die Band veröffentlichte die EP bereits im Oktober 2023 in Eigenregie. Bevor Wormholedeath diese im August 2024 erneut veröffentlichten. Inzwischen stehen Mourning Wood beim finnischen Label Inverse Records unter Vertrag. Und unter diesem erscheint, oder besser erschien das Debütalbum „Murder Of Crows“.
„Homicidium Corvorum“ ist ein kurzes, instrumentales Intro mit sphärischen Sounds und dem Geschrei von Krähen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es in dieser Form und dieser Länge (01:23 min) notwendig war. Passt aber irgendwie zum Album-Titel. Aber dann entschädigt „Feeling Good“ mit harten und schnellen Gitarren-Riffs. Und dem rockigen Gesang von Jussi Holopainen. Dazu gibt es ein erstes starkes Gitarren-Solo bei dem Gitarrist Eino-Akseli Koski von Schlagzeugerin Hanna-Leena Lassila regelrecht angetrieben wird. Der Titelsong „Murder Of Crows“ startet mit klaren Gitarren-Klängen zunächst balladesk. Schon bald sorgen Gitarre und Schlagzeug für höheres Tempo und viel Härte. Trotzdem bewegt sich der Song eher im Midtempo-Bereich. Kräftiger Bass, harte Gitarren und ein kurzer Scream eröffnen „Down In The Dirt“. Bevor auch hier das Schlagzeug zur antreibenden Kraft wird. Und wieder ist ein filigranes Gitarren-Solo die Krönung. Auch das Airplay-taugliche „Wish You Were Beer“ wird von Bass, Gitarre und Schlagzeug eingeleitet, bevor eine eingängige Gitarren-Melodie erklingt. Standen beim Song-Titel Pink Floyd Pate? Verzerrte Gitarren sorgen bei „Long Lasting Ignorance“ für einen höheren Härtegrad. Gemeinsam mit Schlagzeug, Bass und Gesang wird für ein hohes Tempo gesorgt. „Swift Demise“ ist eingängiger und sehr rhythmisch. Der nächste Song mit Airplay-Qualität. Und wieder treibt Hanna-Leena Lassila ihre Jungs an. „A Grave Vacation“ ist ein schneller Hard Rocker. Die wunderschöne Ballade „Alone“ sorgt kurz vor Schluss für eine wohlverdiente Atempause. Als Rausschmeißer hören wir mit „End Of Days“ eine Power Metal Hymne. Und da drin ein letztes große Gitarren-Solo.
Auch unter neuer Label-Flagge können mich Mourning Wood voll und ganz überzeugen. „Murder Of Crows“ ist ein ganz hervorragendes Debüt Album. Die Finnen beweisen, dass sie auch auf Albumlänge genügend Kreativität für starke Songs haben. Obwohl es mit Dreiunddreißig Minuten eher noch im unteren Bereich angesiedelt ist. Trotzdem finden darauf neun vollwertige Songs Platz, die es alle Wert sind von Rock Radio Stationen gespielt zu werden.
Mourning Wood – A Grave Vacation: https://youtu.be/SbR1H1Rp1Po?si=mK3IOE6A0C4_pyfO
Lineup:
Lari Lämpsä – Bass, Vocals (backing)
Hanna-Leena Lassila – Drums
Eino-Akseli Koski – Guitars, Vocals (backing)
Jussi Holopainen – Vocals (lead)
Label: Inverse Records
VÖ: 28. November 2025
Spieldauer: 33:02
Titelliste:
- Homicidium Corvorum
- Feeling Good
- Murder Of Crows
- Down In The Dirt
- Wish You Were Beer
- Long Lasting Ignorance
- Swift Demise
- A Grave Vacation
- Alone
- End Of Days
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