Hartlight – As Above, So Below

Digital cover As Above So BelowBewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 7/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,2/10

Die EP „From Midland And Beyond“ haben Hartlight aus Lausanne, der Hauptstadt des Schweizer Kantons Vaud noch als Duo eingespielt. Inzwischen ist das Projekt zu einer vierköpfigen Band angewachsen. Und sind auch offensichtlich keine rein schweizerische Band mehr, da auch Musiker aus Frankreich dazugestoßen sind. 

Auf das Debüt-Album der Schweizer darf man durchaus gespannt sein.

Das schrieb ich vor zwei Jahren in meiner EP-Rezension. Und das Debüt ist nun da. „As Above, So Below“ wurde bereits im März veröffentlicht. Und ist ein Konzept-Album, zum Thema Alchemie und Magie.

Hartlight BandDen epischen, ja cineastischen Einstieg liefert der Titelsong „As Above, So Below“. Orchestrierung und Chorusse erzeugen jede Menge Bombast. Noémie Marie weiß mit ihrem glockenklaren Sopran gesanglich zu überzeugen. Ohne in den Opern-Modus zu verfallen. Für musikalischer Vielfalt sorgt dann „That Which Stagnates Is A Lia“, klassischer Heavy Metal mit symphonischen Elementen. Harte Riffs treffen epische Chorusse und orchestrale Passagen. Noémie wechselt in den Mezzo-Sopran. Auch vor dezenten Growls und hohen Metal Screams schreckt sie offensichtlich nicht zurück. Dazu gibt es ein filigranes Gitarren-Solo. Auch bei „The Land Of The Star“ wird ein hohes Tempo gegangen, vor allem dank der Riffs. Und die Sängerin geht das Tempo locker mit. Trotzdem ist auch hier alles sehr melodisch. Aber zurück zur Epik. „Bound To Eternity“ klingt teilweise sehr majestätisch, teilweise mit sakralen Klängen durchsetzt. Die Chorusse zu Beginn von „Let The Fangs Bite“ sorgen für eine furchteinflößende Atmosphäre, welche von den von den stakkato-artigen Riffs fortgeführt wird. Und das obwohl der Song vorrangig im Midtempo-Bereich angesiedelt ist, abgesehen vom Gitarren-Solo, bei dem Fahrt aufgenommen wird. Bei der Ballade „The Garden In The Heart“ hat Noémie einen männlichen Gesangspartner. Leider schweigt sich die Press-Info darüber aus, wer dies ist. Aber die beiden harmonieren sehr gut miteinander. „And Nature Unfolds Once Again“ ist erneut klassischer Heavy Metal mit symphonischen Beimengungen. Die Riffs galoppieren förmlich voran. Den Abschluss bildet das neunminütige Epos „All Life Begins In The Dark“. Zu Beginn wirkt der Song ein wenig doomig. Aber das ändert sich bald, wenn die voran preschenden Riffs einsetzen. Es gibt so einige Rhythmus- und Tempowechsel, was für eine progressive Ausrichtung sorgt. 

Mit „As Above, So Below“ ist Hartlight ein überzeugendes Erstlingswerk gelungen. Die Qualität der EP wird locker überboten. Lediglich mit dem Artwork vermag ich mich nicht so recht anzufreunden. Aber man will die Musik ja hören, da ist das Cover eher nebensächlich. Es gibt sehr viel Epik zu hören, aber auch klassischen Heavy Metal. Beides bildet eine ausgewogene Melange. Zur guten Gesangsleistung von Noémie Marie hatte ich mich ja schon geäußert. 

Hartlight – All Life Begins In The Dark: https://youtu.be/TKK5VrIVDIQ?si=jgVM7erHZpS_Dy1K

Lineup:

Noémie Marie – Vocals, Lyrics
Adrien Djouadou – Music, Guitar, Bass, Backings, Duduk, Programming, Musical Production
Adrien Guingal – Guitar
Pierre d’Astora – Drums

Label: Kvlt und Kaos Productions

VÖ: 15. März 2024

Spieldauer: 49:14

Titelliste:

  • As Above, So Below
  • That Which Stagnates Is A Liar
  • The Land Of The Star
  • Bound To Eternity
  • Let The Fangs Bite
  • The Garden In The Heart
  • And Nature Unfolds Once Again
  • All Life Begins In The Dark

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