Sons of Eternity – Human Beast

Bewertung: 7,5/10

Autor: Erich Robbers (Rockcastle Franken)

„Human Beast“ nennt sich das zweite Album der Würzburger Metaller Sons Of Eternity. Das Artwork verheißt Düsteres, die neun Songs des Albums sind dann aber doch eher dem melodischen, klassischen Heavy Metal zuzuordnen und erinnern in manchen Momenten ein wenig an Axxis. Das liegt auch am eigentlich mehr rauhen Gesang von Matthias Schenck, dem man an der Aussprache schon die deutsche Herkunft anmerkt, wie so oft bei deutschen Bands. Aber das soll wahrlich kein Kritikpunkt sein.

Los geht’s mit einem melodischen Riff beim dem Bandnamen huldigenden Opener „Sons Of Eternity“, der flockig zwischen Powermetal und klassischem Heavy Metal hin und her pendelt und witzigerweise als Basis einen Metallica-ähnlichen Rhythmus vorweist. Obwohl die Musik keinesfalls etwas mit Hetfield und Co. zu tun hat. Der Refrain ist mehrstimmig und eingängig gehalten, durchaus mitsingbar, das Gitarrensolo prinzipiell ok. Hier muss man erwähnen, das die Gitarristen Matthias Kirchgessner und Jonas Roßner passable Instrumentalisten sind. Zwar keine alles beherrschenden Saitenhexer, aber songdienlich versiert.

Etwas flotter ist man danach mit „Forever“ unterwegs, eine Stück das mit Power-Drumming glänzt, aber auch einen recht einfachen Refrain rüberbringt. Ebenso beim groovigen „Resistance“, zusätzlich mit Oh-Oh-Oh-Chören angesetzt und ein frickeliges Gitarrensolo hervorhebend. Mit „When Fantasy Dies“ haben die Sons Of Eternity dann die obligatorische Powerballade im Gepäck. Auf Basis wuchtiger Drums setzt der verklärte Refrain und ein schönen Gitarrensolo die Nadelstiche. Da muss dann mehr Härte folgen…und die folgt. Harte Riffs, donnernde Drums prägen das straighte, äußerst flotte Titelstuck „Human Beast“. Allerdings auch mal unterbrochen durch einen ruhigeren Part.

Ein paar Ausrufezeichen setzen die Unterfranken auch in den restlichen Songs noch. So greifen laszive Klänge und melodischer Gesang nach Fraunschlüpfern bei „The Line“. Schnelles, im Judas Priest-Fahrwasser powerndes Riffing gibt’s beim klotzigen „Fight“, inklusive Shout-Refrain. Einen kleinen Strassen-Rocker liefert man bei „Tearing Down The Walls“ und gar elegische Gitarrenmomente erleben wir beim Abschluß-Stampfer „Abyss Of Life“. Ein kleines Metal-Epos am Ende mit erneuten Oh-Oh-Oh-Chören und amtlichem high scream.

Ok, „Human Beast“ beinhaltet nicht unbedingt klare Songs für die Ewigkeit, dennoch präsentieren Sons Of Eternity guten, klassich orientierten (Power)Metal, der viel Bekanntes zitiert, sich aber auch immer mal wieder was einfallen lässt. Innovativ sind die Songs sicherlich nicht, gut gespielt dennoch und melodisch zelebriert. Darf man sich durchaus geben diese Jungs

Sons of Eternity – When Fantasy Dies: https://youtu.be/tKzunuJm4bQ?si=DDJP7gTHQmaYNlz4

Lineup:

Matthias Schenk – Vocals
Matthias Kirchgessner – Guitars
Jonas Roßner – Guitars
Freddy Müller-Schartl – Bass
Thomas Abts – Drums

Label: Massacre Records

VÖ: 27. März 2026

Spieldauer: 27:03

Titelliste:

  • Sons Of Eternity
  • Forever
  • Resistance
  • When Fantasy Dies
  • Human Beast
  • The Line
  • Fight
  • Tearing Down The Walls
  • Abyss Of Life

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