Das klassische Hard Rock Quintett Wishing Well stammt aus der finnischen Hauptstadt Helsinki. Gegründet im Jahr 2016, wurden bisher vier Alben veröffentlicht (Chasing Rainbows – 2016, Rat Race – 2018, Do Or Die – 2020 und Sin And Shame – 2023). Viel mehr Informationen habe ich dazu leider nicht gefunden. Auf der Facebook-Seite der Band habe ich eine Reihe von Live-Photos gesehen. Also spielten und spielen die Musiker offensichtlich eine Vielzahl von Konzerten. Im März erscheint das fünfte Werk „Playing With Fire“.
Einige „Generalpausen“ zwischen knallenden Riffs leiten „Valley Of Darkness“ ein. Was dann folgt ist riffgetriebener Hard Rock. Der Gesang von Pepe Tamminen klingt wie bei den Genre-Größen der achtziger Jahre. Gitarrist Anssi Korkiakosk glänzt durch ein ausgiebiges Gitarren-Solo. Die melodische Rock Hymne „Rise And Shine“ startet etwas ruhiger. und bewegt sich später auch im Midtempo-Bereich. Der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Zu Beginn von „Train Of Thoughts“ sind Schlagzeug und eine kräftige Basslinie zu hören. Dann wird Fahrt aufgenommen. Gesang und Gitarre werden später von einer dezent eingesetzten Hammond unterlegt. Mit „Let Me See The Lights“ folgt eine weitere, von Keyboard-Teppichen bzw. -Melodien durchzogene Rock-Hymne. Erneut gibt es einen eingängigen Refrain. Bei dem Stampfer „March In The Dark“ drängen sich Synthies und e-Piano mehr in den Vordergrund. Selbstverständlich geht es auch nicht ohne Gitarren-Solo. In der Besetzungsliste war sie angekündigt und bei „War Cry“ wabert sie – die Hammond. Ruhiges Schlagzeug- und Bass-Spiel sowie Keys bestimmen die Ballade „Light Of Love“. Genau wie der Titel „Peace And Love And Rock’n Roll“ besagt, geht es mit klassischem Rock’n’Roll weiter. Bei den Gitarren-Riffs muss man einfach mitbangen. Aber auch die Hammond ist wieder präsent. Ein Trommelwirbel leitet „When The Money Starts Rollin‘ In“ bevor Gitarren und Schlagzeug den Sänger zu einem hohen Tempo antreiben.
Es steckt viel Feuer in „Playing With Fire“. Das ist ein Album, bei dem es Spaß macht zuzuhören. Der Nostalgie-Pegel ist hoch. Man wird versetzt in die Zeiten des achtziger Jahre Hard Rocks.
Wishing Well – Valley of Darkness: https://youtu.be/oyinTOmikiM?si=aNXc5HYzf0xKi-lr
Lineup:
Juha Kivikanto – Drums
Anssi Korkiakoski – Guitars
Matti Kotkavuori – Bass
Pepe Tamminen – Vocals
Arto Teppo – Hammond
Label: Inverse Records
VÖ: 13. März 2026
Spieldauer: 45:26
Titelliste:
- Valley Of Darkness
- Rise And Shine
- Train Of Thoughts
- Let Me See The Light
- March In The Dark
- War Cry
- Light Of Love
- Peace And Love And Rock’n’Roll
- When The Money Starts Rollin‘ In
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